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E-Zigarette und Büroalltag

Sind E-Liquid Zigaretten eine Alternative für Raucherpausen in Büros?

E-Zigaretten sind eine echte Alternative zu Zigaretten. Ihre Verwendung ist zumeist auch in Nichtraucherbereichen erlaubt. Gesundheitliche Nachteile sind nicht bekannt. Der Unterschied liegt in der Technik. Anders als der Name suggeriert, wird bei E-Zigaretten kein Tabak verbrannt, sondern eine Flüssigkeit verdampft. Diese Flüssigkeit, Liquid genannt, besteht zum größten Teil aus Propandiol, Glycerin und Wasser. Dazu kommen Aromastoffe und bei Bedarf Nikotin. Bis auf das Nikotin sind alle diese Inhaltsstoffe als Lebensmittelzusätze zugelassen.

Dem Geschmack sind, anders als bei herkömmlichen Zigaretten, keine Grenzen gesetzt. Obwohl es auch Tabak-Aromen gibt, nutzen viele Dampfer, wie sie sich selbst nennen, fruchtige Aromen oder ziehen den Geschmack nach Schokolade, Whisky oder Ähnlichem vor. Während komplexe Aromen in der Raumluft kaum wahrnehmbar sind, können klare Aromen wie Erdbeere oder Menthol unter Umständen von Dritten gerochen werden. Jedem Liquid kann, unabhängig vom Geschmack, Nikotin zugesetzt werden. Die Mengen variieren, ähnlich wie bei Zigaretten unterschiedlicher Stärke. Dieses Nikotin kann in der Atemluft des Dampfers nicht gemessen werden. Es versteht sich also von selbst, dass es auch in der Raumluft nicht messbar ist.

Das Liquid wird bei den meisten Modellen aus einem Tank auf einen Verdampfer gebracht, wo es bei Temperaturen um die 70 °C verdampft. Dieser Dampf enthält kaum noch Aromastoffe, die von anderen Menschen wahrgenommen werden können. Eine Studie aus dem Jahr 2012 kommt zu dem Schluss, dass die Inhaltsstoffe selbst weder für den Nutzer noch für Menschen in seiner Umgebung eine Gefahr darstellen.


Die Nutzung von E-Liquid Zigaretten in öffentlichen Büros



Der Gebrauch der E-Zigarette ist kaum geregelt. Während die Deutsche Bahn den Gebrauch verbietet, haben die meisten Fluggesellschaften keine eindeutige Regelung. Die Nutzung in Gaststätten ist uneinheitlich geregelt. Die Stadt Köln verbietet die Nutzung in Gaststätten, der Freistaat Bayern hingegen erlaubt sie ausdrücklich. Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist die Situation in allen anderen Gaststätten oder Gebäuden vom Hausrecht abhängig.


Bei E-Zigaretten gilt in Büros das Hausrecht


Auch im Büro hängt die Nutzung vom Hausrecht des Arbeitgebers ab. Für den Arbeitgeber hat es jedoch Vorteile, die Nutzung der E-Zigarette zu erlauben. Raucher müssen, sofern sie eine E-Zigarette nutzen, ihren Arbeitsplatz nicht mehr verlassen, um ihr Bedürfnis zu stillen. Die Produktivität am Arbeitsplatz kann dadurch gesteigert werden. Die Nutzung bringt nach bisherigem Kenntnisstand keine gesundheitlichen Nachteile für den Dampfer oder seine Kollegen mit sich. Dadurch können Krankheitszeiten gemindert werden.

Für die Kollegen entfällt die Belastung durch Passivrauch und Geruch, wodurch der Betriebsfrieden in einigen Fällen sicherlich gestärkt wird.

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